Firmenportrait

„Der Atem ist die Seele der Flöte,
d.h. er bildet das Rückgrat der Kunst des Flötisten. Bald elastisch sich anpassend, bald kraftvoll, ist der Atem ein gefügiger Helfer, den der Ausführende ebenso mühelos beherrschen muss, wie der Violinist seinen Bogen meistert. Er ist die wirkende Ursache des Tones, der Geist, der ihn belebt, ihn lebendig erhält und ihn zu einer Stimme macht, die alle Gefühle auszudrücken vermag. Lippen, Zunge und Finger sind nur seine Diener. Und nur durch ihn vermag der Künstler der Umwelt die ungezählten Abstufungen seiner musikalischen Empfindungen bis in ihre letzten Feinheiten mitzuteilen.“
(Paul Taffanel, „Der König der Flöte“ 1844-1902 in Paris)


Bernhard Mollenhauer

... über die Firmengeschichte

Der Weg zu uns

Woher kommt der Name Mollenhauer?

 

 

So fing alles an ...
 

Der Atem ist die Seele ...
 

Die Geschichte des Markennamens MOLLENHAUER beginnt mit einem kulturellen Impuls, der mit Johann Andreas Mollenhauer im Jahre 1822 seinen Anfang genommen hat. Dieser erscheint im folgenden Geschichtsreport wie „der Atem, die Seele der Flöte“, der als die
„wirkende Ursache bald elastisch sich anpassend, bald kraftvoll“ durch mehrere Generationen bis auf den heutigen Tag nachhaltig lebt und webt. Wenn im vorliegenden Report in erster Linie Persönlichkeiten der Familie MOLLENHAUER genannt werden, so stehen diese stellvertretend für eine ungenannte Zahl von Männern und Frauen – Handwerkern, Kaufleuten, Musikern und Musikpädagogen - , die mit dieser Familie mehr oder weniger eng verbunden und ebenfalls von diesem Impuls entzündet, diesen verantwortungsvoll über nahezu zwei Jahrhunderte hinweg mitgetragen haben.

Der Name MOLLENHAUER, so sei hier nebenbei einmal aufgezeigt, entwickelte sich, wie viele Familiennamen, aus einer beruflichen Tätigkeit heraus – hier aus dem Hauen von Mulden und Kornschaufeln. Solche Mulden aus Holz wurden in verschiedenen Berufen und in den Haushalten zum Bereiten von Teig benutzt.
Die Familie des Johann Andreas hatte allerdings mit dem Handwerk des Muldenhauers schon lange nichts mehr zu tun, als dieser im Alter von 16 Jahren (in 1815) im Rahmen seiner Ausbildung als Drechsler von seiner Heimatstadt Fulda aus auf Wanderschaft aufbrach.

 

Auf Wanderschaft
 

Die Eintragungen seines, von der Obrigkeit geforderten Wanderbuches, lassen die über 4000 km lange Route und die einzelnen Stationen deutlich erkennen. So auch, dass er mit der Uhrmacherei und insbesondere mit
dem Bauen von Musikinstrumenten häufig zu tun bekam, letzteres ihn wohl am meisten interessierte. Nach gut sieben Jahren kehrte er nach Fulda zurück, um dort sein Gewerbe als Instrumentenmacher zu beginnen.
Schon ein Jahr später (1823) zeigte er auf einer Ausstellung in Kassel die ersten Flöten, Klarinetten und Oboen, die von einem fachkundigen Preisgericht unter der Leitung von Hofkapellmeister/Komponisten
Louis Spohr folgendermaßen beurteilt wurden:
“Die Arbeit ist in allen drei Instrumenten gleich vorzüglich, sowohl im Holz, als auch in Messing und Silber....“


Wenige Jahre darauf ernannte ihn der Kurfürst von Hessen zum Hofinstrumentenmacher. In seinen Geschäftsbüchern, die sich bis zum Jahre 1828 zurückverfolgen lassen, sind bis zu seinem Tode (1871) insgesamt 5559 Instrumente aufgezeichnet, und zwar:
2422 Flöten, dazu 24 Czakane (Stockflöten) und 17 Flageoletts (davon 2 Doppelflageoletts), 2839 Klarinetten, 216 Fagotte, 37 Oboen und 4 Bassetthörner. Auch verschiedene Blechblasinstrumente finden wir in den Büchern notiert. Sein Kundenkreis reichte weit über die deutschen
Grenzen hinaus bis nach Amerika.
Alle diese Instrumente konnte er kaum allein gebaut haben. In erster Linie wirkten wohl seine Söhne dabei mit, von denen die beiden ältesten später eigene Werkstätten eröffneten – Valentin Mollenhauer als Blechblasinstrumentenmacher in Fulda und Gustav Mollenhauer als Holz- und Blechblasinstrumentenmacher in Kassel (heute weltbekannt durch Doppelrohrblattinstrumente).
In seinem Sohn Thomas Mollenhauer (1840-1914) fand der Firmengründer einen vielseitig begabten Nachfolger der Fuldaer Werkstatt J. Mollenhauer & Söhne. Auch dieser suchte nach der Ausbildung im väterlichen Betrieb seine Kenntnisse in der Fremde zu erweitern.

 

Die Böhm'sche Flöte
 

Für alles Neue im Musikinstrumentenbau aufgeschlossen, erhielt Thomas
1863-64 bei Theobald Böhm in München die Gelegenheit, in dessen Werkstatt die neu konstruierte, zylindrische Flöte kennen- und deren kompliziertes Klappensystem bauen zu lernen. Nach einem Jahr kehrte er nach Fulda zurück und lieferte schon bald danach, mit Theobald Böhm weiterhin freundschaftlich verbunden, seine von ihm gebaute erste
“Böhm’sche Flöte“ nach Amerika. Dem Böhm’schen System folgend, entwickelte er eine eigene Altflöte und verbesserte – auf Anraten des inzwischen gealterten Böhm – erfolgreich dessen noch fehlerhaftes
Piccolo. Theobald Böhm, der zunächst mit der Anerkennung seiner neuen Flötenkonstruktion einen schweren Start hatte, äußerte in einem Brief vom 24. August 1878 an den jungen Mollenhauer seine Freude über
dessen Geschäftstätigkeit zugunsten der Verbreitung seiner Erfindung.
“Thomas beschränkte seine Tätigkeit aber nicht nur auf den Flötenbau“, wie eine liebevoll zusammengetragene, ausführliche Firmenchronik seines
Enkels Otto M. zu würdigen weiß.
 

“Eine ungeheure Energie und Arbeitsfreude muss
gerade in diesen frühen Berufsjahren in ihm
gesteckt haben. So begann er die beim Flötenbau
gewonnen Erfahrungen auf die Klarinette zu
übertragen. Bereits 1867 – er war gerade 27 Jahre
alt – präsentierte er auf der Pariser Weltausstellung
seine von ihm neu konstruierte Klarinette „System
Thomas Mollenhauer“, ein Instrument mit
vollkommen gedeckten Klappenlöchern
und einem
aufwendigen Klappenmechanismus.“

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Aber auch andere Neukonstruktionen sind bekannt geworden. So z.B. eine nach der
U-Form des Fagotts gestaltete
umkonstruierte Bass-Klarinette für die
Marschmusiker, des weiteren die so genannte „Deutsche Normalklarinette“ oder verschiedene, das Böhm’sche System verbessernde Querflöten.

Diverse Auszeichnungen und Medaillen aus Paris (1867), Wittenberg (1869),
Wien (1873) und Berlin (1898) bezeugen das hohe Ansehen der Instrumente aus der damaligen Mollenhauer-Werkstatt mit ihren ca. zehn handwerklich geschickten Mitarbeiter.

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Diese Erfolge konnten auch von den beiden nachfolgenden Söhnen Josef (1875-1964) und Conrad Mollenhauer (1876-1943) fortgesetzt werden. Beide hatten zunächst im elterlichen Betrieb gelernt. Josef erweiterte danach sein Können u.a. bei der Fagottfirma Heckel in Wiesbaden/Biebrich, während Conrad in Berlin bei dem Flötenmacher E. Rittershausen seine Fähigkeiten ausbaute. Von dort aus besuchte er einige Werkstätten in Markneukirchen/Vogtland, wo er erkundete, wie Instrumente in großen Stückzahlen in Heimarbeit bzw. mit industriellen Arbeitstechniken zu entsprechend günstigen Preisen hergestellt werden konnten. Um neben einer solch starken Konkurrenz – in Frankreich, England und Amerika waren inzwischen ebensolche Betriebe entstanden – weiterhin existieren zu können, schien es ihm wohl für seine kleine Werkstatt geboten neben einer  grundlegenden Modernisierung der Herstellung sich auf ein enges Angebot zu konzentrieren. So spezialisierte Conrad sich auf den Bau von Böhmflöten und Piccolos, was ihm vermutlich als leidenschaftlicher Flötenspieler obendrein gelegener erschien, während sein Bruder Josef sich verstärkt auf den Bau von Klarinetten und Trompeten konzentrierte.

Gold aus Amerika

Die beiden Brüder behielten mit ihrer Entscheidung recht. Als sie mit Flöten aus ihrer Werkstatt auf der Weltausstellung 1904 in St. Louis/USA mit einer Goldmedaille ausgezeichnet wurden, stand ihnen auch der amerikanische Markt offen.

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Ihre Zusammenarbeit war allerdings nicht von großer Dauer, wie die Geschichte zeigt: Im Jahre 1912 löste sich Conrad Mollenhauer aus dem väterlichen Unternehmen, das heute, Jahrzehnte später, als Musikfach-geschäft unter dem alten Firmennamen J. Mollenhauer & Söhne einflussreich weiterwirkt, und eröffnete unter seinem Namen in Fulda eine eigene Flötenwerkstatt. Schon zwei Jahre darauf aber zerstörte der erste Weltkrieg nicht nur weite Teile Europas, sondern auch mit vielen Mühen erarbeitete Fähigkeiten und geschäftliche Verbindungen. Nachkriegsnot und Weltwirtschaftskrise (1928) bestimmten anschließend das Tagesgeschehen. Immerhin beschäftigte Conrad Mollenhauer in den Jahren des wirtschaftlichen Aufschwungs nach 1933 wieder mehrere Mitarbeiter. Darunter befand sich auch sein ältester Sohn Thomas, der 1934 die Meisterprüfung ablegte. Doch allmählich verlor das Unternehmen in dieser politisch unrühmlichen Zeit immer mehr an weltweiter Bedeutung.


Wie eine Wiederbelebung des alten Familienimpulses ergriff nun Thomas Mollenhauer (1908-1953) unmittelbar nach Ende des zweiten Weltkriegs geschickt die Initiative und begann mit der Herstellung von Blockflöten in der väterlichen Werkstatt, die er unter dem Namen CONRAD MOLLENHAUER fortsetzte. Auch den Querflötenbau seines während des Krieges verstorbenen Vaters führte er im Sinne der Tradition erfolgreich weiter.
 

 

Neubeginn Blockflöte
 

Die Blockflöte erfährt in der jungen, aufstrebenden Bundesrepublik eine ungeahnt hohe Nachfrage, zumal noch zusätzlich verstärkt durch die Tatsache, dass die produktionsstarken Instrumentenbauwerkstätten im Vogtland – bedingt durch die Teilung Deutschlands – zunächst nicht daran teilhaben konnten. Einige von dort geflüchtete Instrumentenmacher fanden bei Thomas M. Aufnahme. Mit ihnen zusammen setzte er gleich auf halb handwerkliche und halb industrielle Fertigung mit dazu selbst entwickelten Produktionstechniken. Gleich zu Beginn konnte er den Musikverlag BÄRENREITER für sich gewinnen, für den er Blockflöten in großen Stückzahlen fertigte. Daneben fanden seine eigenen Modelle „Student“ und „Solist“ vom Start weg regen Anklang.
Eher
unbewusst wurde mit der Entscheidung für den erneuten Bau von Blockflöten eine Brücke geschlagen zu den Anfängen des Unternehmens. Der Gründer, Johann Andresas M. hatte auf seiner Wanderung längere Zeit in der Werkstatt von Franz Schöllnast in Pressburg gearbeitet, dort den Blockflöten-Csakan kennengelernt und solche Blockflöten später in seiner eigenen Werkstatt in Fulda mehrfach gebaut. Im Sinne dieser Familientradition steht der Name Mollenhauer geschichtlich heute für die mit weitem Abstand am längsten im Blockflötenbau bekannten Fuldaer  Werkstätten. 
Doch leider verstarb Thomas M. viel zu früh (1953) im Alter von 45 Jahren. Damit schwand auch das nachhaltige Interesse an einer Weiterentwicklung der Böhmflötenfertigung, dem Instrument seiner Väter. Wohl waren einige Mitarbeiter nicht ohne Erfolg mit neuen Modellen noch bis zum Jahr 1997 damit beschäftigt, aber die Konzentration wendete sich eindeutig der Blockflöte zu, die dagegen in Anlehnung an ihre Vorgänger aus der Renaissance- und Barockzeit – nach Originalen alter Meisterinstrumente von Kynseker und Denner – eine zunehmend qualitätsvolle Ausgestaltung erfahren.
Der Markenname MOLLENHAUER entwickelte sich wieder zu einem ernstzunehmenden Begriff in der Musikwelt, wenn auch mit einer anderen Flötengattung. Die weiterhin gepflegten, handwerklichen Fähigkeiten im Klappenbau lassen auch Blockflöten für körperlich behinderte Menschen entstehen, wie z.B. auch eine Böhmflöte für einen einarmigen Spieler.
 
Unterdessen lenkt der nächste Nachfolger aus der Familie,
Bernhard Mollenhauer (geb. 1944), längst branchenerfahren, das Unternehmen. Wie von seinen Vätern bekannt, sind auch ihm Instrumentenbau und Flötenspiel Arbeit und Freizeitbeschäftigung zugleich. Er ist der Verfasser dieser Zeilen, der nun von seinen eigenen Erlebnissen berichtet:
Meine Ausbildung zum Flötenbauer erfuhr ich in den 60-er Jahren zu Hause in der elterlichen Werkstatt, erste auswärtige Impulse sammelte ich in Wien, in den USA und Fernost. Irgendwo dazwischen legte ich (1970) meine Meisterprüfung vor der Handwerkskammer Stuttgart ab: mein Meisterstück – eine Böhmflöte.
Von diesem Zeitpunkt an ruht das Schicksal des Unternehmens im Auftrag der Familie und im Bewusstsein einer beinahe 200 Jahren alten Tradition auf meinen Schultern, hilfreich unterstützt von langjährigen und qualifizierten Mitarbeitenden unserer handwerklich und mit Hilfe modernen Techniken produzierenden Werkstätte. Daneben ist es mir ein Anliegen, das Unternehmen aufgrund der produktions- und vertriebstechnischen Möglichkeiten namhaften Einzelbauern und Technikern als Reproduktionsstätte für deren spezifischen Fähigkeiten offen zu halten und gleichzeitig damit weltweit anerkannte Instrumentenbaukunst miteinander zu verbinden. Dieses Angebot wurde in zeitlicher Folge von Maarten Helder (Modell Helder), Joachim Paetzold/Nik Tarasov (Harmonische Blockflöten), A. Strathmann (Verstellbarer Block), H.J. Burger (Synpor-Block), Adriana Breukink (Traumflöte), Fred Morgan-Vermächtnis (Morgan-Edition) bis heute erfolgreich umgesetzt - eine, in der Musikbranche nicht alltägliche, gelungene Konzeption.



Soziale Herausforderung

 

Im modernen Arbeitsleben geht es heute neben der reinen Produktionsarbeit vielfach um die Entwicklung sozialer Gestaltungskräfte in einem Unternehmen. Insbesondere jüngere Mitarbeiter  suchen und erarbeiten sich im Rahmen ihrer  Berufsausübung individuelle Gestaltungsräume, Kompetenz- und Verantwortungsbereiche  – ein Wertewandel zeichnet sich ab. Diesen versuchen wir im täglichen Miteinander zu fördern und umzusetzen. Gleichzeitig wurde es mir ein Bedürfnis, nach neuen Organisationsformen zu suchen, mit deren Hilfe das Unternehmen in zeitgemäßer und  verantwortungsvoller Weise in die Zukunft weitergetragen werden kann

1993 begannen in diesem Sinne konsequent Aktivitäten mit dem Ziel, Menschen,
die fähig und willens sind, die zukünftige Gestaltung des Unternehmens zu überantworten. So wurde die Geschäftsleitung in ein Organ eingebettet, dem Leitungskreis, dem Kollegen aus den verschiedenen Arbeitsbereichen und die Mitarbeitervertretung angehören. Diese Teamarbeit wird seit 2001 gezielt ausgebaut und jeweils den Bedürfnissen und Erfahrungen angepasst. In diesem Sinne wird die Geschäftsführung heute von  Stefan Kömpel wahrgenommen. Ergänzend haben wir mit allen Mitarbeitenden zusammen eine Arbeitsmethode begonnen mit dem Titel „Werkstatt für Unternehmensentwicklung“. Diese, in Zusammenarbeit von Unternehmern und Unternehmensberatern aus der Arbeitspraxis heraus entstandene Methode, umfasst die für ein Unternehmen existenziellen Bereiche und erkennt diese als die darin wirksamen Gestaltungskräfte. Dabei handelt es sich um zwölf solcher Bereiche, die das Unternehmen in seiner Ganzheitlichkeit abbilden. Davon werden sieben als aufbauende Gestaltungsfelder bezeichnet, die wiederum durch fünf sogenannte Entwicklungsfelder ergänzt werden. Letztere unterstützen eine kontinuierliche und lebensnahe Weiterentwicklung des Unternehmens.

Im modernen Sprachgebrauch würde man dazu sagen können: Wir sind gut aufgestellt!


ã Werkstatt für Unternehmensentwicklung, Stuttgart
(Weitere Erläuterungen dieser Arbeitsmethode auf Anfrage erhältlich.)


Innovation aus Tradition / Lust auf Blockflöte


Blickt man zurück in die Entwicklung der letzten Jahrzehnte des Unternehmens MOLLENHAUER-Blockflötenbau, so lassen sich folgende herausragende Ergebnisse und Erfolge aufzeigen:

1984  Stiftung Warentest: Wir erhalten für unsere STUDENT 1003 die beste Auszeichnung von allen getesteten, vergleichbaren Schulblockflöten in der deutschen Griffweise.

1991  Blockflötensprache und Klanggeschichten:
In eigener Edition und mit neuen pädagogischen Impulsen ausgestattet erscheint die richtungsweisende Sopranblockflötenschule  von Gisela Rothe und Christa Ralf.
1997  findet diese ihre Weiterführung in einem fünfbändigen Schulwerk mit gleich lautendem Titel für den Einzel- und Gruppenunterricht, das in Zusammenarbeit mit dem Bärenreiter Verlag  erscheint.

1994  Umweltfreundliche Produktion wird vorangetrieben: umweltfreundliche Oberflächenbehandlung, Verpackungen aus natürlichen Werkstoffen u. a.

1994  Start der Internetseite www.mollenhauer.com .
Mittlerweile verbucht diese Homepage im Durchschnitt monatlich mehr als 30 000 Besuche!
Weitere Seiten, wie www.blockflute.com, www.Windkanal.de  www.recorder.org folgen.


1995
 Panda-Siegel der WWF-Umweltstiftung: Als erster Musikinstrumentenhersteller der Welt wird eine unserer Modellreihen ("Fair-Play") mit dem Umweltsiegel ausgezeichnet. Mit dieser Blockflötenreihe unterstützen wir eine nachhaltige und sozialverträgliche Bewirtschaftung der Regenwälder.

1995  Neues Mollenhauer-Logo: Der Markenname MOLLENHAUER schmückt sich mit einem neuen Logo, das aus zwei aufeinander zugehende Halbkreise besteht. Es bedeutet mehr als nur ein leicht einprägsames Zeichen. Es will symbolhaft wiedergeben, was als Grundeinstellung in unserem Hause immer weiter vorankommt: Das soziale Interesse an den individuellen Bedürfnissen des jeweils Gegenüberstehenden, um gemeinsam zu einem sinnvollen Dritten zu gelangen. Im Wirtschaftsleben wird dies nach außen sichtbar in den Verträgen mit unseren Lieferanten, Händlern und den Verbrauchern über Waren und Dienstleistungen und deren Preise. Im Innenleben drückt sich dies aus in den Vereinbarungen, die in unserem Hause die Zusammenarbeit regeln.

1995  iF-Siegel für gutes Design: In diesem Jahr beginnt die Karriere einer Blockflöte in ungewöhnlicher Materialkombination: Kunststoff/Holzblockflöte (Modell PRIMA) mit hervorragenden Klangeigenschaften und in einer modernen Formsprache in der Außengestaltung, designed von Topel/Pauser. Die ebenso außergewöhnliche wie funktionsunterstützende Form  von einer internationalen Jury mit dem iF-Siegel für gutes Design ausgezeichnet.

1995  Partnerschaft mit dem Blockflötenbauer Maarten Helder: Es entsteht  eine "harmonische Tenorblockflöte" – über drei Oktaven spielbar, mit völlig neuen dynamischen und klanglichen Möglichkeiten für insbesondere zeitgenössische Literatur/ Jazz /Romantische Musik. Eine entsprechende Altblockflöte folgt  1997.

1996  "Produkt des Jahres 1997" für unsere Vollkunststoff-Sopranblockflöte "SWING", verliehen vom Fachverband Kunststoff (FvKK, Sparte Freizeit).

1996
  Zusammenarbeit mit A. Strathmann: Wir übernehmen sein Patent des individuell einstellbaren Blockes, den wir als technische Neuheit in einer Altblockflöte für gehobene Ansprüche präsentieren.

1996 Partnerschaft mit Joachim Paetzold und Nikolaj Tarasov. Mit ihnen gemeinsam entsteht ein weiteres Modell des Typs der Harmonischen Blockflöten: Die Moderne Altblockflöte.

1997 DA (Design Austria) Award für unser Blockflötenmodell PRIMA.

1997
Windkanal – das Forum für die Blockflöte:
Das mittlerweile auflagenstärkste europäische Fachmagazin rund um die Blockflöte erscheint erstmals im Jubiläumsjahr (175 Jahre Mollenhauer-Flötenbau).


1999
Deutscher Musikinstrumentenpreis

für unsere Denner-Sopranblockflöte in Birnbaum, verliehen vom Wirtschaftsministerium der Bundesrepublik Deutschland.
Unser Instrument setzt sich dabei "weit von den anderen Teilnehmerinstrumenten ab" (Zitat der Jury).

DMP1999.GIF (82702 Byte)

2000 Partnerschaft mit Adriana Breukink: Mit Adri's Traumflöte präsentiert Mollenhauer ein neues, außergewöhnliches Blockflötenmodell, eine klangvolle Schulblockflöte auf der Basis von Renaissance-Instrumenten.

2002 Partnerschaft Mollenhauer & Morgan: Mollenhauer beschließt eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem Morgan-Workshop/Australien und übernimmt die Auswertung, Erhaltung und Weiterentwicklung des Vermächtnisses des bedeutendsten Blockflötenbauers der Neuzeit: Fred Morgan. Nach seinen Modellen und Aufzeichnungen entsteht ein Aufsehen erregendes neues Modell, das sich in unseren bestehenden Denner-Ensemblesatz einreiht: die Denner-Altblockflöte Mollenhauer & Morgan in moderner Stimmung.

2002 Ein neuer Slogan: Mollenhauer ändert den langjährigen Slogan "Innovation seit 1822" zu "Lust auf Blockflöte". Damit soll ausgedrückt werden, was unsere Werkstatt mit den Blockflötenspieler/innen, für die wir die Instrumente bauen, verbindet: die Begeisterung für die Blockflöte und ihre Musik.

2002 Sieger beim Internetpreis des Deutschen Handwerks: Die vielfältigen Internetaktivitäten von Mollenhauer Blockflötenbau werden gewürdigt
 – unter 320 Mitbewerbern erhält Mollenhauer den mit 25 000 € dotierten 1. Preis des Internetwettbewerbes des Deutschen Handwerks, der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit in Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom und dem Wirtschaftsmagazin "Impulse" ausgeschrieben wurde.


Die genannten Schlaglichter machen deutlich, dass wir auch heute noch – 180 Jahre nach Firmengründung –  mit der gleichen Begeisterung zur Sache, mit der gleichen Offenheit gegenüber den Bedürfnissen der Zeit und ihrer Menschen stehen und dabei immer wieder neu dazulernen wollen.


Lassen auch Sie sich von unserer Begeisterung anregen!



Für das MOLLENHAUER-Team



Ihr

Medaillie