Firmenportrait
|
„Der Atem ist die
Seele der Flöte, |
|
|
Woher kommt der Name Mollenhauer?
|
|
Der Atem ist die Seele
... |
|
Die Geschichte des
Markennamens MOLLENHAUER beginnt mit einem kulturellen Impuls, der mit
Johann Andreas Mollenhauer im Jahre 1822 seinen Anfang genommen
hat. Dieser erscheint im folgenden Geschichtsreport wie „der Atem, die
Seele der Flöte“, der als die |
Auf Wanderschaft |
|
Die Eintragungen seines,
von der Obrigkeit geforderten Wanderbuches, lassen die über 4000 km lange
Route und die einzelnen Stationen deutlich erkennen. So auch, dass er mit
der Uhrmacherei und insbesondere mit |
|
Die Böhm'sche Flöte |
|||
|
Für alles Neue im
Musikinstrumentenbau aufgeschlossen, erhielt Thomas |
|||
|
“Eine ungeheure
Energie und Arbeitsfreude muss |
|
||
|
|
Aber auch andere Neukonstruktionen sind bekannt geworden. So
z.B. eine nach der |
||
|
Diverse
Auszeichnungen und Medaillen aus Paris (1867), Wittenberg (1869), |
|
||
|
Diese Erfolge konnten
auch von den beiden nachfolgenden Söhnen Josef (1875-1964) und
Conrad Mollenhauer (1876-1943) fortgesetzt werden. Beide
hatten zunächst im elterlichen Betrieb gelernt. Josef erweiterte
danach sein Können u.a. bei der Fagottfirma Heckel in Wiesbaden/Biebrich,
während Conrad in Berlin bei dem Flötenmacher E. Rittershausen seine
Fähigkeiten ausbaute. Von dort aus besuchte er einige Werkstätten in
Markneukirchen/Vogtland, wo er erkundete, wie Instrumente in großen
Stückzahlen in Heimarbeit bzw. mit industriellen Arbeitstechniken zu
entsprechend günstigen Preisen hergestellt werden konnten. Um neben einer
solch starken Konkurrenz – in Frankreich, England und Amerika waren
inzwischen ebensolche Betriebe entstanden – weiterhin existieren zu können,
schien es ihm wohl für seine kleine Werkstatt geboten neben einer
grundlegenden Modernisierung der Herstellung sich auf ein enges Angebot zu
konzentrieren. So spezialisierte Conrad sich auf den Bau von
Böhmflöten und Piccolos, was ihm vermutlich als leidenschaftlicher
Flötenspieler obendrein gelegener erschien, während sein Bruder Josef
sich verstärkt auf den Bau von Klarinetten und Trompeten konzentrierte.
|
|||
|
|
|
|
Ihre Zusammenarbeit war allerdings nicht von großer Dauer, wie die Geschichte zeigt: Im Jahre 1912 löste sich Conrad Mollenhauer aus dem väterlichen Unternehmen, das heute, Jahrzehnte später, als Musikfach-geschäft unter dem alten Firmennamen J. Mollenhauer & Söhne einflussreich weiterwirkt, und eröffnete unter seinem Namen in Fulda eine eigene Flötenwerkstatt. Schon zwei Jahre darauf aber zerstörte der erste Weltkrieg nicht nur weite Teile Europas, sondern auch mit vielen Mühen erarbeitete Fähigkeiten und geschäftliche Verbindungen. Nachkriegsnot und Weltwirtschaftskrise (1928) bestimmten anschließend das Tagesgeschehen. Immerhin beschäftigte Conrad Mollenhauer in den Jahren des wirtschaftlichen Aufschwungs nach 1933 wieder mehrere Mitarbeiter. Darunter befand sich auch sein ältester Sohn Thomas, der 1934 die Meisterprüfung ablegte. Doch allmählich verlor das Unternehmen in dieser politisch unrühmlichen Zeit immer mehr an weltweiter Bedeutung. |
||
|
|
||
Neubeginn Blockflöte |
|
Die Blockflöte erfährt in
der jungen, aufstrebenden Bundesrepublik eine ungeahnt hohe Nachfrage, zumal
noch zusätzlich verstärkt durch die Tatsache, dass die produktionsstarken
Instrumentenbauwerkstätten im Vogtland – bedingt durch die Teilung
Deutschlands – zunächst nicht daran teilhaben konnten. Einige von dort
geflüchtete Instrumentenmacher fanden bei Thomas M. Aufnahme. Mit
ihnen zusammen setzte er gleich auf halb handwerkliche und halb industrielle
Fertigung mit dazu selbst entwickelten Produktionstechniken. Gleich zu
Beginn konnte er den Musikverlag BÄRENREITER für sich gewinnen, für den er
Blockflöten in großen Stückzahlen fertigte. Daneben fanden seine eigenen
Modelle „Student“ und „Solist“ vom Start weg regen Anklang. |
|
|
|
|
|
|
|
|
|