Fragen & Antworten

FAQ-Forum Blockflöte
 

Inhaltsverzeichnis

  1. Deutsche Griffweise – Barocke Griffweise?
  2. Warum soll man Blockflöten ölen?
  3. Wie kann ich meine Flöte ölen?
  4. Wie oft ölt man eine Blockflöte?
  5. Mit welchem Öl pflegt man eine Blockflöte?
  6. Mit welchem Öl pflegt man Klappen?
  7. Woraus besteht der Block?
  8. Heiserkeit – auch ein Blockproblem?
  9. Anti-Kondens – Was ist das?
  10. Einspielen warum und wie ?
  11. Edelholz – Was ist das?
  12. Welche Edelhölzer werden verwendet und wo kommen sie her?
  13. Welchen Einfluss hat das Holz auf den Klang?
  14. Was beeinflusst den Ton?
  15. Warum bestehen manche Schulblockflöten aus einer Holz-Kunststoffkombination?
  16. Der PRIMA-Schnabel
  17. Wann kann eine Flöte Risse bekommen?
  18. Schimmel im Windkanal, auf dem Labium! Wieso?
  19. Hohe Töne sprechen unsicher oder gar nicht an
  20. Tiefe Töne sprechen unsicher oder gar nicht an
  21. Warum sollte man die Flöte vor dem Spiel vorwärmen?
     
  22. Hier könnte Ihre Frage stehen...

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Deutsche Griffweise – Barocke Griffweise

deutsche Griffweise / barocke GriffweiseDie deutsche Griffweise wurde in der Vergangenheit für den Anfängerunterricht mit dem Argument genutzt, dass der Griff der 4. Stufe leichter zu spielen wäre. Demgegenüber stehen gravierende Intonationsmängel in der überblasenen erhöhten Stufe und – unter Umständen (Tenor) – eine schlechtere Ansprache in der Höhe.
Hochwertige Instrumente werden grundsätzlich nur in der barocken Griffweise hergestellt, so dass ein Schüler, der sich langfristig mit der Blockflöte beschäftigen möchte, früher oder später von der deutschen auf die barocke Griffweise umlernen muss.
In der aktuellen Blockflötenmethodik, d.h. vor allem in den Musikschulen, wird die deutsche Griffweise in der Regel nicht mehr verwendet. Griffschwierigkeiten, die Anfänger z.B. mit dem Ton F (Sopranblockflöte) haben könnten, werden in neueren Schulwerken (z.B. "Blockflötensprache und Klanggeschichten" von G. Rothe und C. Rahlf) aufgefangen, indem der Ton erst sehr spät eingeführt wird. Statt dessen wird in den grifftechnisch leichteren Tonarten D-Dur und G-Dur musiziert.
Immer wieder wird die barocke Griffweise mit den Doppellöchern c/cis und d/dis (Sopranblockflöte) gleichgesetzt.

Die Doppellöcher sind aber bei beiden Griffweisen möglich.

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Warum müssen Blockflöten geölt werden ?

Der Korpus einer Holzblockflöte muss gegen die kondensierende Feuchtigkeit der Atemluft und gegen Schmutz geschützt werden. Durch das Ölen bleiben Klang und Ansprache länger in voller Schönheit erhalten; anderenfalls altert das Holz zu schnell und verändert seine Maße beim Quellen und Trocknen.
Sie können eigentlich jedes Pflanzenöl verwenden. Mandelöl, Leinöl oder das im Fachhandel erhältliche Blockflötenöl (oft auf Paraffinbasis) haben sich in der Praxis aber durchgesetzt. Je schneller das Öl aushärtet, desto besser.
Die Häufigkeit des Ölens hängt von der Spielbelastung ab, denn die Imprägnierung verbraucht sich im Bereich der Holzoberflächen im Laufe der Zeit durch die beim Spielen im Instrument auftretende Atemfeuchtigkeit. In der Regel sollte man 3–4 mal im Jahr ölen. Beginnt das Holz grau zu werden, benötigt es Öl.
Windkanaloberbahn und Block müssen die entstehende Kondensfeuchtigkeit aus dem Windkanal abtransportieren können. Dieser Abtransport sollte in einem dünnen (Wasser-)Film geschehen. Wenn Windkanal und Block jedoch ölige Oberflächen haben, bilden sich Wassertropfen, welche die Tonbildung behindern (Heiserkeit!). Deshalb dürfen Block und Windkanal nicht geölt werden!
Siehe auch Mollenhauer/Care

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Wie kann ich meine Blockflöte ölen ?

Geölt werden alle unlackierten Holzoberflächen des Instruments – außer Block und Windkanal. Diese dürfen auf keinen Fall geölt werden, da sonst die kondensierende Atenfeuchtigkeit nicht in einen dünnen Film aus dem Windkanal abfließen kann. Die Innenbohrung und die Tonlöcher sollten, wenn sie nicht vom Hersteller lackiert wurden, regelmäßig geölt werden. 
Siehe auch Mollenhauer/Care

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Wie oft ölt man eine Blockflöte ?

Das hängt von der Intensität der Benutzung ab. In der Regel 3–4 mal im Jahr. Beginnt das Holz grau zu werden, benötigt es Öl.

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Mit welchem Öl pflegt man eine Blockflöte ?

Grundsätzlich muss man zwei Arten von Ölen unterscheiden.
– mineralische Öle, die aus Erdöl gewonnen werden.
(verwendet für Klappenpflege)
– pflanzliche Öle
Für den Instrumentenkorpus (aus Holz) sollten vorzugsweise pflanzliche Öle verwendet werden.

Die pflanzlichen Öle:
Die pflanzlichen Öle härten in den Holzporen der Innenbohrung des Instrumentes aus. So wird die Schallreflexion im Instrument deutlich verbessert. Je schneller das Öl trocknet, desto schneller kann das Instrument wieder genutzt werden. Es besteht zwar keine Gefahr, dass man das ölfeuchte Instrument durch Anspielen beschädigt, aber die Verpackung könnte durch das noch flüssige Öl unschöne Flecken bekommen. Die Zeit der Aushärtung ist von Öl zu Öl verschieden und hängt auch von der Holzart der Flöte ab. Manchen Ölen sind auch Trockenstoffe beigemengt, die aber zu allergischen Reaktionen führen können. Daher sind reine Öle vorzuziehen. Besonders im Schnabelbereich, den wir ja als Blockflötenspieler (oder -bauer) ständig im Mund haben.

Es können verwendet werden: Leinöl, Süßes Mandelöl, Tungoil,

Leinöl wird aus der Saat des Flachses – dem Leinsamen – gewonnen, und zählt zu den trocknenden Ölen. Es enthält viele hoch ungesättigte Fettsäuren, die mit dem Luftsauerstoff reagieren und das Öl fest werden lassen. Erste Regel beim Umgang mit Leinöl ist: Alle benutzten Wischer und Lappen in ein kleines Glas mit Schraubdeckel geben, und nach dem Gebrauch fest verschließen, damit kein Sauerstoff an die Teile kommt ! Denn: Vorsicht mit Öl-Lappen – Selbstentzündungsgefahr!!! Herstellerangaben und allgemeine Vorgehensweise unbedingt beachten !
Wischer und Lappen, die luftdicht aufbewahrt wurden,  können für die nächste Pflegeaktion wieder verwendet werden.

Süßes Mandelöl: Dieses Öl trocknet wesentlich langsamer, ist aber fast geruchfrei und wird daher gerne von "feinen Nasen" verwendet .Es neigt auch wesentlich weniger zur Selbstentzündung als Leinöl.
Siehe auch Mollenhauer/Care

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Mit welchem Öl pflegt man Klappen?

Zur Pflege – Erhaltung der Leichtgängigkeit – von Klappen verwendet man mineralische Öle. Diese härten nicht aus. Würde man für eine Klappe pflanzliches Öl verwenden, würde nach dem Aushärten das Öls die Klappe absolut fest kleben!
"Klappenöle": Sie bestehen aus raffiniertem Erdöl und sind vergleichbar mit dem gängigen "Fahrrad-Öl" oder "Nähmaschinen-Öl". Die Klappenöle sind von ihrer Viskosität (Zähflüssigkeit) so beschaffen, dass sie dickflüssig genug sind, um die Klappen gut zu schmieren, jedoch auch genügend dünnflüssig, um die Klappen leicht laufen zu lassen.

"Paraffinöl": Dieses farblose Öl besteht aus flüssigen Kohlenwasserstoffen. Es wird häufig für die Nachbehandlung von Holzblasinstrumenten mit vielen Klappen verwendet, da die eventuell mit Öl benetzten Klappenpolster auf diese Weise nicht fest werden.

Sie erhalten im Musikalienhandel hervorragend geeignete Öle zur Pflege der Klappen. Das Öl sollte nicht zu dünnflüssig sein, da es sonst nur kurzfristig wirkt.

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Woraus besteht der Block einer Blockflöte ?

Aus Zedernholz. Es wächst in Kenia und Florida, ist rötlich und quillt sehr wenig, wenn es Wasser aufnimmt. Das ist wichtig, damit der Windkanal nicht in seinen Maßen verändert wird. (Siehe Arbeitsblatt 2: der Block von Bernhard Mollenhauer, Mollenhauer Blockflötenbau, Fulda)

Der Block wird von oben in das Kopfstück der Blockflöte eingesetzt und besteht aus dem Blockkörper und der Blockbahn. Die Blockbahn muss eine glatte Oberfläche aufweisen, damit die Blasluft nicht ungünstig verwirbelt wird.
Neben dem traditionellen Zedernholz wird von Mollenhauer heute ein neuer Werkstoff verwendet: Synpor, ein Kunststein, der sich durch besonders hohe Quellstabilität auszeichnet

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Heiserkeit – auch ein Blockproblem!

Es gibt zwei Hauptursachen von "Heiserkeit" bei Blockflöten. Die eine wird durch Tröpfchen im Windkanal gebildet, die andere durch das Verquellen des Blocks.

Heiserkeit durch kondensierte Atemfeuchte:

Heiserkeit durch Verquellen des Blocks:

Abbildung: Blockflöte mit korrekten Blockmaßen. Die Luft schwingt nach innen und außen; außerdem eine Flöte mit aufgequollenem Block. Die Luft wird am gleichmäßigen Schwingen gehindert.

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Anti-Kondens Was ist das?

Das Mollenhauer-Anti-Kondens
Einsatzgebiet: Anti-Kondens wird zur Verminderung der "Tröpfchen-Heiserkeit" in Holz- und Kunststoff-Blockflöten eingesetzt. Es reduziert die Oberflächenspannung des Wassers und lässt so die Tröpfchen zu einem Feuchtigkeitsfilm verlaufen. Herkömmliches Anti-Kondens wird in Tropffläschchen mit Pipette geliefert, womit das Anti-Kondens in den Windkanaleingang geträufelt wird. Von dort aus soll es sich bis zu den Kanten im Windkanalausgang verteilen, da sich dort die meisten Tröpfchen sammeln. Muss der Spieler jedoch während des Spiels Tröpfchen durch "Zurückziehen" aus dem Windkanal entfernen, bekommt er bei der dieser Art des Auftrags oft einen Teil des Anti-Kondens in den Mund.

Besonderheiten des Mollenhauer Anti-Kondens
Das Mollenhauer Anti-Kondens wird daher in einem Glasfläschchen mit Pinsel geliefert. Mit dem Pinsel kann das Anti-Kondens gezielt auf die Kanten am
Windkanalausgang aufgetragen werden. Eine so behandelte Flöte kann man bedenkenlos "zurückziehen".

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Einspielen – warum und wie ?

Eine neu gekaufte Blockflöte muss (in der Regel) eingespielt werden.    
Hochwertige Flöten wie die Mollenhauer-DENNER TD werden bereits während der Intonierarbeiten in einer Abblasvorrichtung eingespielt und sind zusätzlich mit besonderen, quellstabilisierten Blöcken aus dem neuen Blockmaterial Synpor ausgestattet. Diese Instrumente sind so besonders zuverlässig und klangstabil.

 

Einspielen bedeutet, dass

Tipps zum Einspielen:

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Edelholz – Was ist das?

Hölzer, die für den Bau von Blockflöten verwendet werden, sollen:

Alle Hölzer also, welche die oben genannten Anforderungen erfüllen, kommen für den Blockflötenbau in Frage. Die weit verbreitete Meinung, dass nur Hölzer aus Übersee (Grenadill, Palisander, etc.) zu den Edelhölzern gehören, muss also korrigiert werden.
Zu den einheimischen Edelhölzern gehören: Euopäischer. Buchsbaum, Pflaume, Birne und Ahorn.

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Welche Edelhölzer werden verwendet und wo kommen sie her?

                                                                                                       

Ahorn
Wuchsgebiet: Mittel- und Südeuropa
Spezifisches Gewicht: ~ 0,60 g/cm³
Klangeigenschaften: rund
Ahorn wird von uns in der Kynseker-Serie verwendet. Damit das Holz die historische Ausstrahlung dieser Instrumente richtig unterstreicht, färben wir es mit einer honigfarbenen Beize leicht ein.

Birnbaum
Wuchsgebiet: Mitteleuropa
Farbe: hellbraun mit teilweise rötlicher Färbung.
Spezifisches Gewicht: ~ 0,70 g/cm³
Klangeigenschaften: voll, rund
Birnbaum wird von uns "natur" oder "dunkel" (gebeizt)" geliefert. Für den Bau von GANASSi G-Alt und DENNER TD verwenden wir gedämpften Birnbaum. Durch das Dämpfen färbt sich das Holz leicht rötlich. Durch dieses Verfahren werden restliche Wuchsspannungen abgebaut.

Pflaume
Wuchsgebiet: Mittel-, Südeuropa
Farbe: dunkel bräunlich-violett mit attraktiver Maserung.
Spezifisches Gewicht: ~ 0,75 g/cm³
Klangeigenschaften: voll, obertonig
Der Originalsatz der Kynseker Instrumente im germanischen Nationalmuseum in Nürnberg ist aus Pflaumenholz. Wir verwenden daher für unsere Kynseker-Instrumente neben Ahorn ebenfalls die edle Plaumenholz-Variante.
Für den Bau der DENNER TD verwenden wir neben Ahorn und gedämpftem
Birnbaum auch das attraktive Pflaumenholz.

Buchsbaum
Wuchsgebiet: Mittelamerika, Westindien
Farbe: hellgelb
Spezifisches Gewicht: ~ 0,85 g/cm³
Klangeigenschaften: weich, schwingend
Tropischer Buchsbaum wird von uns in der DENNER-Serie verwendet. Dieses Holz kann sich unter Umständen durch eine Reaktion mit dem Speichel am Kanal und am Labium leicht verfärben. Der tropische Buchsbaum sollte nicht mit dem europäischen Buchsbaum verwechselt werden.

Palisander / Jacaranda
Wuchsgebiet: Südamerika
Farbe: dunkelbraun bis violett, teilweise mit gelblichen Streifen.
Spezifisches Gewicht: ~ 0,95 g/cm³
Klangeigenschaften: kernig, durchdringend
Palisander wird von uns in der DENNER-Serie verwendet. Bei der Kaufentscheidung sollten bei diesem Holz aber auch die ökologischen Folgen (Eingriffe im Primär-Regenwald) bedacht werden.

Grenadill
Wuchsgebiet: Mozambique
Farbe: braun-schwarz
Spezifisches Gewicht: ~ 1,20 g/cm³
Klangeigenschaften: obertönig, markant
Dieses Holz klingt durch seine Härte sehr obertonreich. Es zählt zu den dichtesten Hölzern im Instrumentenbau. Bei der Kaufentscheidung sollten bei diesem Holz aber auch die ökologischen Folgen (Eingriffe in Primär-Regenwald) bedacht werden.

Europäischer Buchsbaum
Wuchsgebiet: Südeuropa, Nordafrika
Farbe: wachsgelb
Spezifisches Gewicht: ~ 0,98 g/cm³
Klangeigenschaften: obertonreich, voll
Europäischer Buchsbaum wird von uns für die Herstellung der DENNER-Kopien verwendet. Dieses Holz zeichnet sich durch eine hohe Dichte der Oberfläche aus. So bleiben die klangerzeugenden Flächen lange glatt, was zu einem stabilen Klangbild führt. Neben diesem Vorzug neigt das Holz von Natur aus leicht zu Verformungen. Europäischer Buchsbaum sollte nicht mit dem tropischen Buchsbaum verwechselt werden.

Zedernholz (Blockholz)
Wuchsgebiet: Mittelamerika, Afrika
Farbe: hell- bis dunkelrot
Spezifisches Gewicht: ~ 0,? g/cm³
Holzeigenschaften: quellstabil
Zedernholz wird aufgrund seiner Quellstabilität für die Blöcke verwendet.

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Welchen Einfluss hat das Holz auf den Klang?

Durch die individuelle Struktur der Hölzer erhalten wir von Holz zu Holz leicht unterschiedliche Oberflächen.
Diese Unterschiede verändern:

und so letztlich den Klang.

Als Grundregel gilt:
Ein hartes Holz klingt härter und obertonreicher.
Ein weiches Holz klingt weicher und grundtöniger.
Für das Ensemblespiel empfiehlt sich also eher ein weicheres Holz – für den solistischen Einsatz härteres Holz mit kräftigem, obertonreichem Klang.

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Was beeinflusst den Ton?

Der am Labium gebildete Ton wird in der Flöte reflektiert und verändert sich durch:

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Warum bestehen manche Schulblockflöten aus einer Holz-Kunststoffkombination ?

In einer Blockflöte gibt es generell zwei Schwingungsbereiche. Die Generatorschwingung im Kopf und die Resonatorschwingung im Unterstück. Daraus ergeben sich zwei unterschiedliche Anforderungen.
Anforderungen an den Generator: Verquellsicher beim Spiel und kostengünstig herzustellen.
Anforderungen an den Resonator: Unterstützung bei der Bildung eines warmen Klangbildes.

Daraus ergeben sich im unteren Preissegment deutliche Vorteile für die Kombination aus Holz und Kunststoff.
Ein mehrfach preisgekröntes Instrument dieser Gattung ist die Serie PRIMA von Mollenhauer.  

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Der PRIMA Schnabel

Wenn Sie das Mundstück unseres Modells PRIMA von der Seite betrachten, fällt Ihnen sicher auf, dass auf die in diesem Bereich häufig zu findenden Zierringe verzichtet wurde. Die PRIMA zeichnet sich gegenüber anderen Plastikflöten sogar durch einen besonders schlanken Schnabel aus. Das hat einen Grund: Durch die gewählten Wandungsstärken und die innen im Kopf liegenden Aussparungen erreichen wir eine schnellere Durchwärmung des Windkanals. So gibt es weniger Kondenswasser – das heißt weniger Heiserkeitsprobleme!!
Ein weiterer Vorteil: Durch den abgeflachten Schnabel rollt die PRIMA nicht weg, wenn man sie auf einem Tisch ablegt.

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Wann kann eine Flöte Risse bekommen?

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Schimmel im Windkanal, auf dem Labium! Wieso?

Instrument wurde zu feucht gelagert. Die Flöten müssen nach dem Spielen in Ruhe (langsam) trocknen dürfen.

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Hohe Töne sprechen unsicher, oder gar nicht an.

Was tun? Zur Reparatur einsenden. In der Werkstatt wird das Instrument überprüft. Eventuell wird eine Daumenlochbuchse eingesetzt, und oder der Kopf  nachgearbeitet. Spezielle Fragen zu Ihrer Flöte beantworten wir gerne per E-Mail.

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Tiefe Töne sprechen unsicher oder gar nicht an

Was tun?

 

Vorwärmen von Blockflöten vor den Spiel

Die Blasluft des Spielers ist in der Regel wärmer als die Außentemperatur. Da die Blockflöte sich dieser Außentemperatur angleicht, kommt es zu einem Temperaturunterschied, der zu so großen Spannungen im Flötenkörper führen kann, dass das Instrument Risse bekommt.
Um diese Risse zu vermeiden, sollte das Instrument entweder in der Hand, in der Hosentasche (Tja, was macht der traditionell gekleidete schottische Blockflötenspieler in diesem Fall?) aufgewärmt werden. Da im Flötenkopf die Temperaturunterschiede am stärksten sind, sollte  dieser besonders sorgfältig vorgewärmt werden.
Ein angenehmer Nebeneffekt ist, dass der vorgewärmte Flötenkopf nicht so schnell heiser wird.

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spezielle Fragen zu Ihrem Instrument beantwortet die Service Hotline

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