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Das EinspielenNur zum Teil ist das Einspielen ein Vorgang, bei dem sich das Instrument an die neuen Gegebenheiten, wie Feuchtigkeit und Temperatur beim Spielen, gewöhnen muss. Mindesten ebenso wichtig ist, dass der Spieler sein neues Instrument kennen und mit ihm umgehen lernt. Spielen Sie daher auf Ihrer neuen
Blockflöte täglich, aber nicht länger als 15–20 Minuten.
"Überanstrengen" Sie Ihr Instrument in dieser Phase nicht:
Konzentrieren Sie sich auf ruhige Tonfolgen, ohne die Flöte besonders in
der hohen Lage zu strapazieren.
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Das Ölen
Ein wichtiger Pflegevorgang ist das
regelmäßige Ölen des Instrumentes. |
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Die
mineralischen Öle benötigen wir nur für Instrumente mit Klappenmechanik. Sie härten nicht aus und halten so die Klappen
funktionsfähig. Die pflanzlichen Öle hingegen härten, bedingt durch ihre
chemische Beschaffenheit, unterschiedlich schnell aus. Sie sind für den
Schutz des Holzes hervorragend
geeignet, da sie sich beim Aushärten im Holz verankern und einen
festen, schützenden Film bilden. Bei einer
Klappenmechanik wäre dieses Festwerden geradezu fatal! Daher nie pflanzliche Öle auf Klappenmechaniken auftragen!! |
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Ein sehr schnell härtendes
Pflanzenöl ist Leinöl, dessen Geruch von jedoch von manchen als
unangenehm empfunden wird. Man kann auch süßes Mandelöl für
die Flötenpflege verwenden. Es ist geruchlos, ist aber für
großporige Hölzer nicht so geeignet, da es recht dünnflüssig ist. Leinöl ist
da besser geeignet. Wer häufig ölen möchte, nimmt besser Mandelöl oder trägt das Leinöl sehr dünn auf. |
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Grundsätzlich gilt, dass außer Block und Windkanal alle Teile der Flöte geölt werden. | |
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Die
Vorgehensweise ist folgendermaßen: Man nimmt das Instrument, das Flötenöl und einen alten Flötenwischer (oder Tuch mit Wischerstab). Mittelstück und Fuß werden gründlich eingeölt und zum Einziehen abgelegt. |
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Fuß ölen |
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Kopf ölen
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Das Ölen des Flötenkopfes erfordert besondere Sorgfalt: Das Instrument mit dem Windkanal nach oben halten, damit kein Öl in Richtung Block fließen kann. Den gut eingeölten Wischer nun von unten in die Innenbohrung der Flöte einführen und mit leichten Drehungen bis kurz vor den Block schieben. Hierbei empfiehlt es sich, vorher mit trockenem Wischer ein paar Wischübungen zu vollziehen und gegebenenfalls eine Markierung am Wischerstab anzubringen, damit der Wischer nicht die Stirnseite des Blockes erreicht. Den gleichen Zweck erfüllt auch etwas zusammengeknülltes Papier, das den Abstand zum Block garantiert. |
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Labium ölen
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Auch das Labium sollte von der Vorder- und Rückseite her mit einem kleinen Malpinsel oder Pfeifenreiniger ebenfalls gut eingeölt werden. | |
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Oberfläche: Nicht-lackierte Instrumente können auch von außen mit einem leicht öligen Lappen abgerieben werden. Lackierte Flächen sollten nicht mit Öl behandelt werden. |
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Schnabel ölen
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Auch der Schnabel kann leicht eingeölt werden, nachdem man ihn von Verschmutzungen gereinigt hat. Hierdurch kommt die Maserung des Holzes wieder besonders schön zu Geltung. | |
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Einziehen lassen Das Instrument nun für einige Stunden (auf einem Teller) stehen lassen, damit das Öl einziehen kann. |
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Ölreste sorgfältig abwischen |
Trockenwischen Dann wird alles noch nicht eingezogene Öl mit einem sauberen Lappen sorgfältig weggewischt. Dieses Trockenwischen darf nicht vergessen werden, da überflüssiges Öl zu einem hässlichen, klebrigen Film aushärtet, der nur sehr mühsam wieder entfernt werden kann! Das gilt besonders für die Tonlöcher: Hier dürfen keine Ölreste stehen bleiben, da sie aushärten und die Stimmung verändern würden! |
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Achtung:
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Beachten Sie bitte, dass
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Sollten Sie weitere Fragen haben, rufen Sie uns einfach an: Tel: +49(0)661/9467-33 oder schicken Sie uns ein Mail: service@mollenhauer.com |
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| Antikondens
Heiserkeit entsteht entweder durch Kondenswasser, bzw. Tröpfchenbildung im Windkanal, oder durch einen zu stark gequollenen Block. Zur Vorbeugung gegen die Tröpfchenbildung sollte der Flötenkopf vor
dem Spielen gut vorgewärmt werden (am Körper tragen).
Ist der Block zu hoch gequollen, neigt die nach der Einspielzeit hartnäckig zu Heiserkeit. Der Klang ist dünn und wird im Laufe des Spiels immer unangenehmer.In
diesem Fall, wie auch bei allen Fragen, die Sie bezüglich Ihres neuen
Instrumentes haben, wenden Sie sich gerne direkt an uns.
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Zapfenfett Die Zapfenverbindungen Ihrer Blockflöte am Kopf- und Fußstück brauchen Pflege, damit sie immer elastisch und leicht gängig bleiben. Das Zapfenfett braucht nur sparsam aufgetragen zu werden. Hallo, Kinder: Anschließend am besten die Hände waschen, sonst verkleben die Tonlöcher Eurer schönen Flöte womöglich mit Zapfenfett, und dann klingt sie gar nicht mehr sauber ... |
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Mollenhauer Fettstift auch als Fettdöschen erhältlich |
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