Instrumente & Mehr
Fachmagazin Blockflöte




 MBN3834

 

Klangreichtum aus edlen Hölzern

Maßgebend für den Klang einer Blockflöte ist in erster Linie die Bauweise, das Instrumentenkonzept. Doch auch durch die Holzart wird der Klang des Instruments beeinflusst. Die Frage nach dem „besten Holz” ist eine Angelegenheit der individuellen Klangvorstellung, des Einsatzbereiches des Instrumentes und der Spielgewohnheiten.

Für das solistische Musizieren bieten sich kernige, elegante, obertonreiche Holzarten an, die sich gegenüber anderen Instrumenten gut durchsetzen.

Im Blockflötenensemble ist das klangliche Verschmelzen der Einzelstimmen wichtig: Hier werden weiche, füllige Instrumente bevorzugt, die sich leicht mischen.

Für Blockflöten, die besonders leicht in der Hand liegen sollen, ist Olive oder Zapatero-Buchsbaum sehr empfehlenswert.
Andere Spieler wiederum möchten gerne „etwas in der Hand haben”. Sie greifen eher zu den schwereren Hölzern, wie Grenadill oder Palisander.

Zur Wahl stehen europäische und überseeische Hölzer – sorgsam ausgewählt, gelagert und getrocknet.

 

Birnbaum
warm, grundtönig
spez. Gew. 0,65

 

 

 

 

 

Palisander
kernig, ausgewogen kräftig
spez. Gew. 1,05

 

 

 

 

 

Castello-Buchs
warm und hell
spez. Gew. 0,80

 

 

 

 

 

Olive
füllig, offen
spez. Gew. 0,85

 

 

 

 

 

Grenadill
tragfähig, elegant
spez. Gew. 1,2

 

 

 

 

 

Rosenholz
füllig, grundtönig
spez. Gew. 0,95

 

 

 

 

 

Europ. Buchsbaum
hell und obertonreich
spez. Gew. 0,95

 

 

 

 

 

Ahorn
weich und leicht
spez. Gew. 0,63

 

 

 

 

 

Pflaume
kernig, feine Struktur
spez. Gew. 0,79