Mollenhauer Recorders is at the 8th Anrieu Recorder Festival in Osaka/Japan from 28-30 November 2014.
 
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Firmenportrait: Wie alles anfing …

Die Geschichte des Markennamens MOLLENHAUER beginnt im Jahre 1822 mit einem kulturellen Impuls, der mit Johann Andreas Mollenhauer (1798–1871) seinen Anfang genommen hat und durch mehrere Generationen bis auf den heutigen Tag nachhaltig lebt und webt.
Wenn im vorliegenden Report in erster Linie Persönlichkeiten der Familie Mollenhauer genannt werden, so stehen diese stellvertretend für viele Männer und Frauen – Handwerker, Kaufleute, Musiker und Musikpädagogen –, die sich mit dieser Familie auf verschiedene Arten verbunden fühlen und ebenfalls von diesem Impuls entzündet, diesen verantwortungsvoll über nahezu zwei Jahrhunderte hinweg mitgetragen haben.
Der Name Mollenhauer verweist, wie viele andere Familiennamen, auf einen Beruf: Der Mollen- oder Muldenhauer stellte hölzerne Tröge und Kornschaufeln her – er haute Mulden. Solche Mulden wurden von Bäckern, Metzgern etc. und auch in den Haushalten zum Bereiten von Teig, Brät und ähnlichen Massen benutzt.
Die Familie des Firmengründers hatte allerdings mit dem Handwerk des Muldenhauers schon lange nichts mehr zu tun, als dieser 1815 im Alter von 16 Jahren im Rahmen seiner Ausbildung als Drechsler und Uhrmacher von seiner Heimatstadt Fulda aus auf Wanderschaft aufbrach.

Auf Wanderschaft
Wie aus seinem bis heute erhaltenen Wanderbuch (als PDF herunterladen 5,4MB) hervorgeht, verdingte sich Johann Andreas Mollenhauer insbesondere bei Holz- und Blechblasinstrumentenmachern, um sich auf dem Fachgebiet des jeweiligen Meisters kundig zu machen. Dies waren z. B. Carl Doke in Linz, zu dem er auf seiner Wanderung mehrfach zurückkehrte, Thumhard in München, oder Franz Schöllnast in Bratislava, damals Hauptstadt des Königreichs Ungarn, heute auch unter dem deutschen Namen Pressburg bekannt und Hauptstadt der Slowakei. So war etwa Franz Schöllnast ein bemerkenswerter Csakanbauer.















Nach gut sieben Jahren und mehr als viertausend Kilometern Wegstrecke kehrte Johann Andreas im Herbst 1822 in seine Heimatstadt Fulda zurück,um dort noch im gleichen Jahr sein Gewerbe als Instrumentenmacher anzumelden. Bereits ein Jahr später stellte er auf einer Ausstellung in Kassel seine ersten Flöten, Klarinetten und Oboen vor. Das Preisgericht unter der Leitung von Hofkapellmeister/Komponist Louis Spohr kam in seiner Beurteilung zu folgendem Ergebnis:
„Die Arbeit ist in allen drei Instrumenten gleich vorzüglich, sowohl im Holz, als auch in Messing und Silber....“
Wenige Jahre darauf ernannte der Kurfürst von Hessen den so gelobten Handwerker zum Hofinstrumentenmacher. In seinen Geschäftsbüchern, die sich bis zum Jahre 1828 zurückverfolgen lassen, sind bis 1871, dem Jahr seines Todes, insgesamt 5559 verkaufte Instrumente aufgezeichnet, und zwar: „2422 Flöten, dazu 24 Csakane und 17 Flageoletts (davon 2 Doppelflageoletts), 2839 Klarinetten, 216 Fagotte, 37 Oboen und 4 Bassetthörner“ (siehe Mollenhauer, Otto: Chronik der Firma J. Mollenhauer & Söhne Fulda, Fulda 1993). Auch verschiedene Blechblasinstrumente finden wir in den Büchern notiert. Sein Kundenkreis reichte weit über die deutschen Grenzen hinaus bis nach Amerika.
Alle diese Instrumente konnte Johann Andreas kaum allein gebaut haben. In erster Linie wirkten wohl drei seiner Söhne dabei mit, von denen die beiden ältesten später eigene Werkstätten eröffneten – Valentin Mollenhauer als Blechblasinstrumentenmacher in Fulda und Gustav Mollenhauer als Holz- und Blechblasinstrumentenmacher in Kassel. Diese Kasseler Werkstatt ist heute insbesondere durch Doppelrohrblattinstrumente bekannt und seit drei Generationen im Besitz der Familie Schaub.
In seinem dritten Sohn Thomas Mollenhauer (1840–1914) fand der Firmengründer einen vielseitig begabten Nachfolger der Fuldaer Werkstatt J. Mollenhauer & Söhne. Dieser suchte nach der Ausbildung im väterlichen Betrieb seine Kenntnisse ebenfalls in der Fremde zu erweitern.

Die Böhm’sche Flöte
Für alles Neue im Musikinstrumentenbau aufgeschlossen, lernte Thomas von 1863 bis 1864 bei Theobald Böhm in München die neu entwickelte zylindrische Flöte kennen und deren kompliziertes Klappensystem zu bauen. Nach diesem Jahr kehrte er nach Fulda zurück, blieb aber mit seinem Münchner Meister weiterhin freundschaftlich verbunden. Bald darauf lieferte Thomas Mollenhauer seine erste „Böhm’sche Flöte“ nach Amerika. Dem Böhm’schen System folgend, entwickelte er eine Altflöte und verbesserte auf Anraten des Erfinders selbst erfolgreich dessen Piccolo. Theobald Böhm, der zunächst mit der Anerkennung seiner neuen Flötenkonstruktion einen schweren Stand hatte, äußerte in einem Brief (s. Sammlung Mollenhauer) vom 24. August 1878 an den jungen Mollenhauer seine Freude über dessen Geschäftstätigkeit zugunsten der Verbreitung seiner Erfindung.
„Thomas beschränkte seine Tätigkeit aber nicht nur auf den Flötenbau“, wie eine liebevoll zusammengetragene, ausführliche Firmenchronik seines Enkels Otto Mollenhauer (1920–2011) zu würdigen weiß: „Eine ungeheure Energie und Arbeitsfreude muss gerade in diesen frühen Berufsjahren in ihm gesteckt haben. So begann er, die beim Flötenbau gewonnen Erfahrungen auf die Klarinette zu übertragen. Bereits 1867 – er war gerade 27 Jahre alt – präsentierte er auf der Pariser Weltausstellung seine von ihm neu konstruierte Klarinette ‚System Thomas Mollenhauer’, ein Instrument mit vollkommen gedeckten Klappenlöchern und einem aufwendigen Klappenmechanismus."
Aber auch andere Neukonstruktionen wurden bekannt, so z. B. eine der U-Form des Fagotts nachempfundene Bass-Klarinette für die Marschmusik; des weiteren die so genannte „Deutsche Normalklarinette“ oder verschiedene Querflöten nach dem verbesserten Böhm’schen System.
Diverse Auszeichnungen und Medaillen aus Paris (1867), Wittenberg (1869), Wien (1873) und Berlin (1898) zeugen vom großen Ansehen der Instrumente aus der damaligen Mollenhauer-Werkstatt mit ihren rund zehn kunstfertigen Mitarbeitern.

 

 

Der wirtschaftliche Aufschwung seines Geschäftes ermöglichte Thomas im Jahre 1892 den Umzug aus seiner kleinen Werkstatt in der Vorstadt in ein weit größeres Gebäude in zentraler Lage Fuldas, wo zugleich Werkstatt, Musikinstrumentenfachhandel und Familie genügend Platz fanden.



Diese Erfolge konnten auch von Thomas’ Söhnen Josef (1875–1964) und Conrad Mollenhauer (1876–1943) fortgesetzt werden. Beide hatten sich zunächst im elterlichen Betrieb ausbilden lassen. Josef vergrößerte danach sein Können u. a. beim Fagotthersteller Heckel in Wiesbaden/Biebrich, während sein Bruder Conrad in Berlin bei E. Rittershausen, einem Flötenbauer, hinzu lernte. Von dort aus besuchte er einige Werkstätten in Markneukirchen im Vogtland. Hier galt sein Interesse der Instrumentenherstellung in großen Stückzahlen in Heimarbeit bzw. mit industriellen Arbeitstechniken und zu entsprechend günstigen Preisen. Um neben einer starken französischen, britischen und amerikanischen Konkurrenz, die sich solcher Herstellungsverfahren bediente, weiterhin existieren zu können, schien es den Brüdern nach ihrer Rückkehr in die väterliche Werkstatt geboten, die Herstellung grundlegend zu modernisieren. Außerdem spezialisierte sich Conrad Mollenhauer – als leidenschaftlicher Flötenspieler – auf den Bau von Böhmflöten und Piccolos, während sein Bruder Josef sich verstärkt dem Bau von Klarinetten und Trompeten widmete.

Gold aus Amerika
Mit dieser Entscheidung behielten die Brüder recht. Als ihre Flöten auf der Weltausstellung 1904 im amerikanischen St. Louis mit einer Goldmedaille ausgezeichnet wurden, stand ihnen auch der amerikanische Markt offen.
Die Zusammenarbeit der beiden Instrumentenbauer war allerdings nicht von großer Dauer: Im Jahre 1912 löste sich Conrad Mollenhauer aus dem Unternehmen, das noch heute, fast hundert Jahre später, als Musikfachgeschäft unter dem alten Firmennamen J. Mollenhauer erfolgreich fortbesteht, und eröffnete unter seinem Namen eine eigene Flötenwerkstatt.
Schon zwei Jahre darauf zerstörte der erste Weltkrieg die bis dahin mühevoll aufgebauten geschäftlichen Verbindungen in alle Welt. Die Not der Nachkriegszeit und die Weltwirtschaftskrise im Jahr 1928 bestimmten in der Folge das Tagesgeschehen. In den wenigen Jahren des wirtschaftlichen Aufschwungs nach 1933 beschäftigte Conrad Mollenhauer zwar wieder mehrere Mitarbeiter, unter denen sich auch sein ältester Sohn Thomas befand, der 1934 die Meisterprüfung ablegte. Doch im Verlauf der nationalsozialistischen Diktatur verlor das Unternehmen rasch an seiner zuvor weltweiten Bedeutung.

 

 

Neubeginn mit der Blockflöte
Gleichsam in einer Rückbesinnung auf die Instrumente seiner Vorväter ergriff Thomas Mollenhauer (1908–1953) unmittelbar nach Ende des zweiten Weltkriegs geschickt die Initiative und begann mit der Herstellung von Blockflöten. Auch den Querflötenbau seines während des Krieges verstorbenen Vaters setzte er in der väterlichen Werkstatt fort, die er unter dem Namen Conrad Mollenhauer weiterführte.
Die Blockflöte erlangte in der jungen, aufstrebenden Bundesrepublik eine ungeahnte Popularität. Die hohe Nachfrage wurde zusätzlich von der Tatsache gestützt, dass die produktionsstarken Instrumentenbauwerkstätten im Vogtland – bedingt durch die Teilung Deutschlands – zunächst nicht am westdeutschen Markt teilhaben konnten. Einige der von dort geflohenen Instrumentenmacher fanden bei Thomas Mollenhauer Aufnahme. Gemeinsam mit ihnen entwickelte er Produktionstechniken, die im wieder aufgenommenen Instrumentenbau von Beginn an handwerkliche und industrielle Fertigung kombinierte.
Gleich zu Anfang seiner Geschäftstätigkeit ging Thomas Mollenhauer eine Kooperation mit dem Musikverlag Bärenreiter ein, für den er Blockflöten in großen Stückzahlen fertigte. Außerdem fanden auch die Modelle Student und Solist, die er unter seinem eigenen Namen verkaufte, regen Anklang.
Eher unbewusst wurde mit der Entscheidung für den erneuten Bau von Blockflöten eine Brücke zu den Anfängen des Unternehmens geschlagen. Der Firmengründer Johann Andreas Mollenhauer hatte, wie oben geschildert, bei Franz Schöllnast in Bratislava den Csakan und das Flageolett kennen gelernt und solche Blockflöten später in seiner eigenen Werkstatt in Fulda mehrfach hergestellt.
Im Sinne dieser Familientradition steht der Name Mollenhauer geschichtlich heute für die mit weitem Abstand am längsten dem Blockflötenbau zugewandte Werkstätte.

Doch leider verstarb Thomas Mollenhauer im Jahr 1953 viel zu früh im Alter von 45 Jahren. Auf der Grundlage seiner Vorarbeit gelang seiner Frau Rosel Mollenhauer geb. Plappert (1911–2002) zusammen mit den Mitarbeitern die Entwicklung des Namens MOLLENHAUER zu einem Markennamen. Als ich, Bernhard Mollenhauer (geb. 1944), 1961 in das Unternehmen eintrat, zählten inzwischen über sechzig Menschen zu den Mitarbeitern des Hauses – und das, obschon zur handwerklichen Fertigung längst auch moderne technische Produktionsmethoden hinzugekommen waren und ständig verbessert wurden. Bedauerlicherweise verlor sich mit den Jahren das Interesse an der Weiterentwicklung der Böhmflöten, Klarinetten und Oboen, feste Bestandteile des Sortiments meiner Vorgänger. Wohl bauten wir noch bis zum Jahr 1997 mit einigem Erfolg neue Böhmflötenmodelle aus Silber und Gold, doch der Großteil der Bemühungen galt jetzt den Blockflöten, die seither immer qualitätsvollere Ausgestaltungen erfahren, etwa in Anlehnung an bekannte Blockflötenbauer der Renaissance- und Barockzeit wie Kynseker und Denner, aber ebenso durch innovativen Neuentwicklungen. Dabei geht es auch immer wieder um Instrumente mit hilfreichen Klappenkombinationen zum entspannten Greifen bis hin zu Einhandmechaniken für Menschen mit Behinderungen. Außerdem entwickelte sich in unserem Hause seit den 70er Jahren eine rege Seminartätigkeit zu pädagogischen, künstlerischen und instrumentenbauerischen Themen rund um die Blockflöte.

Netzwerk Blockflöte – soziale Herausforderung unserer Zeit
Inzwischen sind die Weichen für Fortführung des Unternehmens durch die nächste Generation gestellt: Mein Anliegen, die Zusammenarbeit und den fachlichen Gedankenaustausch mit Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten in- und außerhalb des Unternehmens zu fördern, hat sich in reichem Maße verwirklichen lassen. Mit mir und meiner Familie ist zusammen mit den Mitarbeitern inzwischen eine vielseitig vernetzte, Verantwortung tragende Aufgaben-Gemeinschaft herangewachsen. Blickt man auf die Entwicklung des Unternehmens MOLLENHAUER als Blockflötenbauer in den letzten Jahrzehnten zurück, so lassen sich folgende herausragende Ereignisse und Erfolge aufzeigen:

1958 Weltausstellung Brüssel:
Der noch jungen BRD ist es ein besonderes Anliegen, auf der Weltausstellung in Brüssel hochwertige Produkte aus dem Nachkriegs-Deutschland zu präsentieren. Wir gehören mit unseren Erzeugnissen zu den Ausstattern des deutschen Pavillons.

1965 Großbrand: Ein durch Brandstiftung verursachtes Feuer vernichtet den größten Teil der Werkstätten und der Lagerbestände an wertvollen Hölzern, Halb- und Fertigerzeugnissen.

1967 Umzug in ein eigenes Geschäftsgebäude:
Großzügige und modern eingerichtete Arbeitsräume am Stadtrand von Fulda bieten uns neue Entwicklungschancen.

1984 Stiftung Warentest:
Wir erhalten für unsere Schulblockflöte Student 1003 die beste Auszeichnung von allen getesteten, vergleichbaren Schulblockflöten in der deutschen Griffweise.

1991 Blockflötensprache und Klanggeschichten:
In eigener Edition und mit neuen pädagogischen Impulsen ausgestattet erscheint die richtungweisende Sopranblockflötenschule von Gisela Rothe und Christa Ralf.

1997 wird sie zu einem fünfbändigen Schulwerk mit gleich lautendem Titel für den Einzel- und Gruppenunterricht erweitert. Dieses erscheint im Bärenreiter Verlag, Kassel.

1995 Mollenhauer-Logo: Der Markenname Mollenhauer schmückt sich mit einem Logo, das aus zwei sich zueinander öffnenden und ineinander greifenden, sichelförmigen Halbkreisen besteht.

Es will auf unser Leitbild hinweisen, um dessen Umsetzung wir uns nach außen gegenüber unseren Partnern und innerhalb unserer Betriebsgemeinschaft bemühen:
„Durch unsere Holzblasinstrumente und Dienstleistungen rund um den Blockflötenbau wollen wir dazu beitragen, dass Menschen Freude am eigenen musikalischen Ausdruck gewinnen. Dafür arbeiten wir – im aktiven Dialog.“

 

1995 iF-Siegel für gutes Design: In diesem Jahr beginnt die Karriere einer Blockflöte in ungewöhnlicher Materialkombination: Unser Modell Prima aus Kunststoff und Holz, entworfen von Topel und Pauser Industrial Design, überzeugt mit hervorragenden Klangeigenschaften und einer modernen Formensprache bei der Außengestaltung das International Forum Design.

1995 Partnerschaft mit dem Blockflötenbauer Maarten Helder: Gemeinschaftlich bis zur Serienreife entwickelt, entsteht eine „Harmonische Tenorblockflöte“ – über drei Oktaven spielbar, mit vollkommen neuen dynamischen und klanglichen Möglichkeiten insbesondere für zeitgenössische Literatur, Jazz und Romantische Musik. Eine entsprechende Altblockflöte folgt 1997.

1996 Zusammenarbeit mit R. Strathmann: Wir übernehmen sein Patent für den individuell einstellbaren Block, den wir als technische Neuheit in einer Altblockflöte für gehobene Ansprüche präsentieren.

1996 Partnerschaft Mollenhauer & Joachim Paetzold und Nikolaj Tarasov:
Mit ihnen gemeinsam entsteht ein weiteres Modell des Typs der Harmonischen Blockflöten: die Moderne Altblockflöte. Eine entsprechende Sopranblockflöte folgt 2001

1997 Firmenjubiläum: Mollenhauer feiert nicht nur seine 175 Jahre, sondern darüber hinaus die Einrichtung eines öffentlich zugänglichen Firmen-Museums, der Erlebniswelt Blockflöte. Im gleichen Jahr erscheint die erste Ausgabe des Fachmagazins „Windkanal – das Forum für die Blockflöte“.

„Produkt des Jahres 1997“: Eine Auszeichnung für unsere Vollkunststoff-Sopranblockflöte Swing, verliehen vom Fachverband Kunststoff-Konsumwaren (FvKK, Sparte Freizeit).

1997 DA-Award: Auch Design Austria zeichnet das Blockflötenmodell Prima aus.

1999 Deutscher Musikinstrumentenpreis: Unserer Denner-Sopranblockflöte in Birnbaum wird vom Wirtschaftsministerium der Bundesrepublik Deutschland der Deutsche Musikinstrumentenpreis verliehen. Unser Instrument setzt sich dabei „weit von den anderen Teilnehmerinstrumenten ab“ (Zitat der Jury).

2000 Partnerschaft Mollenhauer & Adriana Breukink: Mit Adri’s Traumflöte präsentiert Mollenhauer ein neues, außergewöhnliches Blockflötenmodell – eine klangvolle Schulblockflöte auf der Basis von Renaissance-Instrumenten.

2001 Werkstatt für Unternehmensentwicklung – mehr als nur Controlling:
Als Basis für unsere innerbetriebliche Zusammenarbeit in allen Organen des Unternehmens entscheiden wir uns für ein Gestaltungs- und Entwicklungsmodell, das alle existenziell wichtigen Bereiche behandelt, und führen dieses gesamtbetrieblich und nachhaltig ein.

2002 Partnerschaft Mollenhauer & Morgan: Mollenhauer beschließt eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem Morgan-Workshop in Australien und übernimmt die Auswertung, Erhaltung und Weiterentwicklung des Vermächtnisses des bedeutendsten Blockflötenbauers der Neuzeit, Fred Morgan (1940–1999). Nach seinen Modellen und Aufzeichnungen entsteht eine Denner-Altblockflöte, die auf außergewöhnliche Weise den Charakter und die Vorzüge des Originalinstruments von Jacob Denner aufgreift.

2002 Ein neuer Slogan:
Mollenhauer ändert den langjährigen Slogan. Aus „Innovation seit 1822“ wird „Lust auf Blockflöte“. Damit soll ausgedrückt werden, was unsere Werkstatt mit den BlockflötenspielerInnen, für die wir die Instrumente bauen, verbindet: die Begeisterung für die Blockflöte und ihre Musik.

2002 Gewinner des Internetpreises des Deutschen Handwerks:
Der Internetauftritt der Firma Conrad Mollenhauer wird gewürdigt – unter 320 Mitbewerbern erhält Mollenhauer den mit 25 000 € dotierten 1. Preis des Internetwettbewerbes des Deutschen Handwerks, der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit in Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom und dem Wirtschaftsmagazin „Impulse“ ausgeschrieben wurde.

2007 Partnerschaft mit von Huene Workshop, Boston: Nach einer Vorlage von Friedrich von Huene entwickeln wir gemeinschaftlich eine C-Großbassblockflöte, die wir 2008 als Knickbass in unserer Canta-Serie und 2009 mit Anblasrohr in der Denner-Serie herausbringen. Gleichzeitig übernehmen wir für die Instrumente aus dem von Huene Workshop den Reparaturservice für ganz Europa.

2007„Blockflöten nach historischen Vorbildern. Fred Morgan – Texte und Erinnerungen“:
Im Mollenhauer-Verlag erschienen, von Gisela Rothe zusammengestellt, Texte und Erinnerungen von namhaften Blockflötisten, Instrumentenbauern und Künstlern zur Würdigung des Lebenswerks von Fred Morgan, ergänzt mit Fotos der Blockflötensammlung von Frans Brüggen.

 

2013 Hessischer Staatspreis Universelles Design

Die Mollenhauer Einhandblockflöte (Sopran) hat 2013 einen der 3 Hauptpreise des "Hessischen Staatspreis Universelles Design" gewonnen

Einhandblockflöte für die linke Hand

Einhandblockflöte für die rechte Hand

 

Die genannten Schlaglichter machen deutlich, dass wir auch heute – beinahe 200 Jahre nach Firmengründung – noch mit der gleichen Begeisterung zur Sache stehen und mit der gleichen Offenheit für die Bedürfnisse der Zeit und ihrer Menschen.
Lassen auch Sie sich von unserer Begeisterung anregen!

 

Flötenbaumeister

Johann Andreas Mollenhauer
1798–1871(Firmengründer)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Thomas Mollenhauer
1840–1914

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Joseph Nicolaus Mollenhauer
1875–1964

 

Conrad Adalbert Mollenhauer
1876–1943

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Thomas Mollenhauer
1908–1953

 

Rosel Mollenhauer
1911–2002

 

 

 

Bernhard Mollenhauer *1944